Ist Maria, die Mutter Jesu Christi, eine „Leihmutter“?
Maria, die Mutter Jesu Christi, ist eine Leihmutter: Gott bedient sich ihres Körpers, der heilige Geist schwängert Maria, so entsteht der Gott- Mensch Jesus Chistus. Dies ist bis heute die offizielle dogmatische Lehre der katholischen Kirche. Nun wird durch die Debatte um Leihmütter (Jens Spahn..) die Rolle der Leihmutter Maria neu entdeckt. Eien unerhörte Frage von Christian Modehn.
Wenn die katholische Kirche öffentlich erklärt: „Die AfD ist für Katholiken nicht wählbar“!
Die katholische Kirche in Magdeburg sollte jetzt öffentlich erklären: Für Katholiken – wie für Christen insgesamt – ist die AfD nicht wählbar. Bischof Gerhard Feige von Magdeburg sollte sagen: „Wir verbieten Katholiken, die AfD zu wählen.“ Große Wirkungen bei der Wahl hätte dieses Statement vielleicht nicht, aber es wäre ein öffentliches Signal, ein Zeichen der Orientierung. In einer Demokratie muss es – zum Wohl der Menschen – immer wieder Verbote geben! Verbote sind nicht apriori schlecht oder sinnlos!
Eine katholische Predigt anläßlich von Gay Pride, Pride Weeks und der Christopher – Street – Day Demos (CSD)
Es gibt eine katholische Predigt für die katholischen oder auch ökumenischen Gottesdienste anläßlich der Feiern des Christopher Street Days, der Gay-Pride, der Feier der Queers. Die Predigt enhält vor allem die Bitte um Verzeihung der Kirche angesichts der vielen Verbrechen, die die katholische Kirche den Homosexuellen und Queers im Laufe der Jahrhunderte angetan hat. Die Predigt verkündt u.a: Es wird bald eine offizielle sakramentale Eheschließung für homosexuelle Eheleute in den Kirchen geben. Wer also eine Predigt zu den Feiern der gay -Prdies sucht, auch als Pfarrer oder Pastorin, wird hier fündig.
Aber: Es handelt sich leider um eine Utopie, die da mitgeteilt wird. Vielleicht in 300 Jahren werden die Forderungen dieser Predigt in der katholischen Kirche realisiert, falls es dann in Europa noch Katholiken gibt.
Kollaboration rechtsextremer Parteien mit katholisch- nationalistischen – rechtstextremen Parteien in Polen
Jordan Bardella, Chef des rechtsaußen „Rassemblement National“ und möglicherweise Präsident Frankreichs 2027, hat sich im Juni 2026 in Polen mit rechtsextremen polnischen Politikern getoiffen. Bardella schmiedet ein Bündnis rechtsextremer Parteien in Europa. In Frankreich publiziert Bardella im Verlag Fayard des rechtsextrejen katholischen Milliardärs Bolloré. Es entsteht auch eine Kooperation rechtsextremer Katholiken und rechtsextremer Parteien. Und die Bischöfe sind hilflos.
Der 250. Geburtstag der USA: Über den Absturz in eine Form des Faschismus
Der 250. Geburtstag der USA am 4. Juli 2026 sollte nicht gefeiert werden. Denn unter dem Trump Regime werden die USA in eine Form des Faschismus verwandelt. Diese US – Ideologie wird von den USA selbst in Europa verbreitet. Diese Erkenntnis verbreiten bekannte, internationale geschätzte Politologen und Historiker. Timothy Snyder, Jill Leporre, Arnd Henze, Rainer Mühlhoff, Giuliano da Empoli….Das Trump Regime wird entscheidend unterstützt von Evangelikalen Kirchen. Such Kriegsminister Pete Hegseth ist Mitglied einer radikal nationalistischen rechtsextremen evangelikalen Kirche.
Ein neuer Tempel in Berlin: Zu Ehren der vielen säkularen, weltlichen Götter
Ein leicht ironischer Beitrag von Christian Modehn: In Berlin wird ein Tempel gebaut für die vielen weltlichen, säkularen Götter. Der Polytheismus neuer Art findet seinen machtvollen, prächtigen Ort in einer Tempelanlage. Dort können die Götter Geld, Privateigentum, Sex, Auto, Nation usw. verehrt werden. Der säkulare Polytheismus als Vergötterung von Gegenständen und Ideologien ist die stärkste Konfession in Berlin, bald in ganz Europa. Die katholische und evangelische Kirche schließen ihre Kirchen, verkaufen ihre Gotteshäuser, der säkulare Polytheismus blüht. Der Philosoph Odo Marquard ließ sich gar zu einem Plädoyer und Lob für den Polytheismus hinreißen, rechtextreme Literaten und Philosophen lieben den Polytheismus, das Heide-Sein. Der Bruch in der Kultur und der Religion wird im säkularen Polytheismus sichtbar.
Denken oder beten?
Wir fragen: Was macht den Unterschied aus zwischen „Ich denke an dich“ und „Ich bete für dich“? Und wir betonen: Vernünftig verstanden meinen beide Form des Gedenkens das gleiche. Wichtig ist im Zusammenhang „Denken an einen Verstorbenen“: Der tschechische Philosoph Jan Patocka (1907 – 1979) hat einen bedeutenden Essay geschrieben zum ungewöhnlichen Thema: „Phänomenologie des Lebens nach dem Tod“. Er zeigt, wie im Gedenken an die besondere Bedeutugn des geliebten Verstorbenen der Verstorbene weiter-lebt.
Mit den reaktionären Piusbrüdern sollte es keine Einheit mit Rom geben!
Am 1. Juli 2026 wird es wieder einmal ein Schisma, eine Spaltung, im Katholizismus geben: Die traditionalistischen Piusbrüder werden vier ihrer Priester zu Bischöfen in Econe, Schweiz, weihen. Ohne Erlaubnis des Papstes. Dies ist in päpstlicher Sicht ein Schisma. Und die Geweihten werden automatisch exkomuniziert. Christian Modehn plädiert dafür, diese reaktionären Leute aus dem traditionalistischen Umfeld ihre eigenen Wege außerhalb des Katholizismus gehen zu lassen. Eine Integration dieser Leute in die katholische Kirche sollte aus politischen Gründen schon nicht stattfinden. Sehr konservative und reaktionäre Katholiken gibt es in der katholischen Kirche schon jetzt sehr zahlreich. Diese „römischen Katholiken“ wählen rechtsextreme Parteien, nicht nur in Frankrreich oder in Spanien oder Italien.
Kirchen und Religionen sollten nicht die Demokratie bestimmen, auch nicht in den USA!
Arnd Henze, Journalist und USA – Spzialist, legt ein wichtiges aktuelles Buch vor:“Mit Gott gegen die Demokratie“. Er zeigt, wie nationalistische reaktionäre Christen zu den engsten Mitarbeitern und Förderern Trumps gehören. Es sind die „white evangelical Christians“. Diese Leute verachten die Menschenrechte, die Demokratie, die Schwachen, Armen, Ausländer usw. Henze meint zurecht: Der Demokratie geht es gut, wenn die Religionen und auch die Kirchen das politische Leben NICHT mitbestimmen.
Katholische Rechte und Rechtsextreme gegen die Menschenrechte heute!
Es folgen viele tausend Katholiken rechtsextremen Parteien überall in Europa und Amerika. Sie widersetzen sich der Ethik Jesu von Nazareth, der Ethik der Brüderlichkeit, Geschwisterlichkeit, sowie der vernünftigen Ethik der universell geltenden Menschenrechte.
Unser Thema „Katholische Rechte und Rechtsextreme gegen die Menschenrechte“ ist alles andere als ein „nur“ theologisches Problem. Es ist von größter politischer Relevanz, zumal diese Rechtsextremen ihre Ideologie auch politisch nicht nur in Europa und Amerika durchsetzen.
Diese Ideologie hat inzwischen eine solche Macht, dass demokratische Politiker und etliche ihrer Parteien die von Rechtsextremen propagierte Bedrohung der angeblich christlichen Kultur Europas durch Flüchtlinge übernehmen. Die entsprechenden Entscheidungen im EU Parlament im Juni 2026 geschahen in enger Zusammenarbeit von Rechtsextrem und sich christlich nennenden Parteien…Es gilt das „Gemeinsame Europäische Asylsystem“ GEAS, eine fundamentaleUmwälzung des Schutzsystems.
Die EU und ihre rechten und christlichen Parteien vor allem bauen nun Europa zu einer Festung aus: „Sich abschotten“ ist das zentrale Slogan, Sich abschotten gegen Fremde und Flüchtlinge.
Halbe Wahrheiten im offiziell – katholischen Journalismus: Zu Prof. Hans Maier (CSU)
Das aktuelle Zentralkomitee der deutschen Katholiken, ZdK, hat am 9. Juni 2026 seine Trauer als eine Lobeshymne auf ihren einstigen ZdK Präsidenten Hans Maier veröffentlicht unter dem Titel: „Gesicht des politischen Katholizismus“. Und bei dem Titel bringt das ZdK das Kunststück fertig, die Bindung Maiers an die CSU (seine Karriere verdankt er Franz Joseph Strauß) überhaupt nicht zu erwähnen. Etwas moderat kirchenkritisch, also kritisch gegenüber der Hierarchie und ihren Entscheidungen, wurde Hans Maier erst nach seiner Pensionierung und der Beendigung seiner Tätigkeit als ZdK-Präsident. Das ist der so genannte Mut der alten Herren: die Karriere ist ja gut gelaufen, kann nichts mehr „passieren“, die Pension ist sicher, da kann man ein bißchen kritisch werden…
Wir haben uns die Mühe gemacht und den Lobeshymnen – Nachruf auf Hans Maier gelesen. Und sind über die Einseitigkeiten dieses offiziellen Journalismus wieder mal verstört.
Die katholische Kirchenzeitung „Petrusblatt“ verbreitet die Lüge, die Initiative „Katholikentag von unten“ habe sich selbst isoliert. Dabei hat der offizielle Katholiklentag, also vor allem auch Prof. Hans Maier, dieser katholischen Basis Initiative keinen Raum und keine Kooperation geboten. Diese Verhalten ist sollte man intolerant und undemokratisch nennen.
Warum macht kein kritischer, begabter Filmemacher einen großen Spielfilm: „Deutschland im Jahr 2030?“
Wir brauchen einen großen Kino – Film über Deutschland im Jahr 2030 oder 2032. Also den Beginn einer neuen Nazi – Herrschaft in Deutschland.
Die „heilige Familie“: Ein katholischer Kult, eine katholische Ideologie
Am 10. Juni 2026 wird Papst Leo XIV. in Barcelona den höchsten Kirchturm der Welt segnen, jetzt fertiggestellt in der prächtigen, manche sagen monströsen Kirche „Sagrada Familia“, „Heilige Familie“, des Architekten Antonio Gaudí.
Steine segnet der katholische Klerus üblicherweise schon immer gern und ohne Vorbehalt.
Mit dem Papst-Besuch des unter Touristen und Spaniern sehr beliebten riesigen Bauprojektes „Sagrada Familia“ („Heilige Familie“) in Barcelona wird erneut von päpstlicher Seite betont: Heilig ist nur die Hetero-Ehe, nur sie ist Sakrament, nur sie verdient alle Achtung nicht nur der Kirche, sondern vonseiten der Menschheit.
Erinnerung an die Journalistin Monika Herrmann, Berlin
Am Sonntag, dem 31.Mai 2026, ist meine liebe Schwester, die Journalistin Monika Herrmann, gestorben. Angesichts unserer Trauer über ihren Tod können wir doch nicht darauf verzichten, an Monikas journalistische Arbeiten zu erinnern. 1943 in Berlin geboren, war sie seit 1977 als freie Journalistin tätig für verschiedene Zeitschriften, darunter Publik-Forum sowie für einige ARD-Radiosender, zumal für den Sender Freies Berlin (SFB) und auch für das Kulturmagazin „DasFilter“. Auch etliche Bücher zum Thema Sterben und Tod hat Monika Herrmann veröffentlicht. In dem Buch „Kirche in der Stadt“ (KohlhammerVerlag 1981) veröffentlichte sie den Essay über Berlin: „Auf der Suche nach einer neuen Kirchlichkeit“.
„Zwischen“: Ein Wort, das eine Philosophie der Existenz inspiriert.
Worte und Begriffe der Alltagssprache können unsere faktisch gelebte „Philosophien unseres Lebens“ erschließen. Wir zeigen an einem Beispiel, die Vielschichtigkeit eines Wortes, selbst einer Präposition: Das „ZWISCHEN“.
Wer auf sein Leben reflektierend „im Ganzen“ schaut, kann nicht darauf verzichten, seine Existenz im ganzen als ein Zwischen zu verstehen. Dahin führen die hier vorgestellten, nicht vollständigen Reflexionen zu unserem Umgang mit der Vielfalt des Zwischen.
Spanien: Abschied von der „katholischen Nation“ . Zum Papst-Besuch im Juni 2026
Heute ist Spanien keine katholische Nation mehr. Nur 46 Prozent der Spanier nennen sich katholisch, die Mehrheit nennt sich agnostisch, atheistisch.… Die evangelikalen Pfingsgemeinden werden immer ahlreicher.
Papst Leo reist vom 6.bis 12.Juni 2026 nach Spanien. Papstreisen ins Ausland werden vom Vatikan „apostolische Reisen“ genannt: Sie sind meist nicht mehr als katholische Spektakel, gut inszeniert, durchaus mit politisch – kritischem Inhalt in den mahnenden Predigten der Päpste. Aber diese „päpstlichen Pilgerfahrten“ bleiben meist ohne nachweisbare politische Wirkungen und ohne die erhofften „missionarischen“ Resultate. Das Thema „Wirkungen der `apostolischen Reisen`“ der Päpste wurde bisher wissenschaftlich, also soziologisch und religionswissenschaftlich, noch nicht untersucht.
Hass und Gewalt gegen Christen in Israel: Ein aktueller Hinweis auf ein verdrängtes Thema…
„Übergriffe auf Christen haben in Israel 2026 spürbar zugenommen. Geistliche und Kirchenvertreter berichten von Hass, Einschüchterung und Gewalt durch jüdische Extremisten – und werfen der Regierung Netanjahu Untätigkeit vor.
Wie verstehen wir unsere Gegenwart?
Wir leben in einer Welt, die unfähig ist, ihren aktuellen Zustand von Kultur, Politik, Ökonomie, Religionen mit eigenen, neuen, adäquaten Begriffen zu bestimmen.
Bei dieser Schwäche, die eigene Gegenwart adäquat auf den Begriff zu bringen, setzt sich der Gebrauch der Vorsilbe POST deutlich durch: POST wird den alt-vertrauten Begriffen vorangestellt, um durch die Vorsilbe POST etwas Klarheit zu schaffen, etwa über den jetzigen Zustand des heutigen Feminismus als Post-Feminismus, der heutiger Romantik als Post – Romantik, der Moderne als Post – Moderne und so weiter. Dieses „post“, dieses „nach“ bzw. „danach“ kettet das Verstehen heutiger Erfahrungen mit Feminismus, Romantik, Moderne usw. an frühere, vergangene, überholte Inhalte: So kann ein adäquates Verstehen der Gegenwart verhindert werden. Der Philosoph Dieter Thomä hat auf dieses Thema aufmerksam gemacht.
Der 17.5.: Ein Aktionstag für die Menschenrechte queerer (homosexueller) Menschen … auch in der katholischen Kirche.
Der 17. Mai ist der internationale „Aktionstag gegen Diskriminierung von queeren Menschen“, offiziell: „Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans-phobie“. Dieser Aktionstag ist dringend geboten zugunsten der universell geltenden Menschenrechte selbstverständlich auch für queere Menschen. Selbst in einer eher noch liberal-toleranten Stadt Berlin nehmen die Aggressionen gegen queere Menschen zu, d.h. Pluralität und übliche Vielfalt in einer demokratischen Gesellschaft sollen zurückgedrängt werden.
uch für die katholische Kirche ist dieser 17.5. wichtig: Sie muss sich fragen, wie versteinert sie in ihrer Haltung katholischen Homosexuellen und Queers igegnüber st. Die Antwirt: Die katholsiche Kirche ist da sehr versteinert!
Wer finanziert den Katholikentag in Würzburg? Fast die Hälfte (44,4 Prozent) trägt die öffentliche Hand!
„In Würzburg wird der Katholkentag 2026 mit mindestens 4,44 Millionen Euro von der öffentlichen Hand gefördert. Das Land Bayern gibt drei Millionen Euro, der Bund gibt anstatt, wie traditionell 500.000 Euro, erstmals 940.000 Euro und die mit über 815 Millionen Euro hoch verschuldete Stadt Würzburg steuert 500.000 Euro inklusive Sachleistungen bei… In Würzburg trägt die öffentliche Hand 44,4 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 10 Millionen Euro – viel Geld in Zeiten wenn den Städten das Gweld fehlt.
Die USA und Papst Leo haben ein gemeinsames Motto
Zentral ist die Erkenntnis: Was EINHEIT ist, und wie sich Einheit trotz Vielfalt verwirklicht, bestimmen einzig die Herrscher: In den USA die Präsidenten, siehe jetzt Trump, den Alleinherrscher. Siehe die Päpste in ihrer langen Geschichte mit den Verfolgungen von Häretikern, Schismatikern usw., Und, selbst wenn Papst Leo XIV. jetzt von Einheit in der Vielfalt redet: Die Herrschaftsverhältnisse innerhalb der Einheit der Vielen in dieser dann päpstlich durchgesetzten Einheit bestimmt nach wie vor allein der Papst. Er ist der Herr der Einheit (und meint, dies habe ihm Gott selbst so befohlen…)…Das heißt: Die Rede von Einheit ist eine Ideologeie dieser Herrschenden…
Es gibt ein bislang nicht beachtete interessante inhaltliche Nähe, wenn nicht Verbundenheit und sogar Gemeinsamkeit: Das Motto der USA und das Motto des us-amerikanischen Papstes Leo XIV…
Solange die katholische Kirche in ihrer eigenen Lehre und Moral nicht die Menschenrechte umfassend für alle Katholiken respektiert, ist alles moralische Reden der Päpste und Bischöfe usw. unglaubwürdig und wirkungslos. Die Menschenrechte stehen ÜBER der kirchlichen Lehre und Moral. Wird das die katholischeKirchenführung jemals begreifen? Wir meinen: Nein, denn die klerikale Macht will nach wie vor mit ihrer eigenen Ideologie (Theologie genannt) über den umfassenden, universell geltenden Menschenrechte stehen.
Christi Himmelfahrt: Vernünftig verstehen
Was bedeutet Christi Himmelfahrt? Es ist eigentlich ein anderes Osterfest als Fest der Auferstehung Jesu.
Über den Egoismus der Bürger und betrügerische Kaufleute in Amerika: Der Philosoph Hegel blickt auf die USA.
Der Philosoph Hegel hat schon 1822 den wesentlichen Charakter der USA erkannt: Der „Grundcharakter der amerikanischen Republik“ besteht für Hegel „in der Richtung (Hauptinteresse) des Privatmannes auf Erwerb und Gewinn, in dem Überwiegen des partikulären Interesses, das sich dem Allgemeinen nur zum Behufe des eignen Genusses zuwendet.“ So in den „Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie“.
Also: Egoismus der Privatleute, Unternehmer, wird schon 1822 angesprochen, gilt bis heute
Und, auch das betont Hegel, zum Respekt der Händler und Unternehmer vor den Gesetzen in Nordamerika (USA): Hegel schreibt: „Diese Rechtlichkeit ist eine Rechtlichkeit ohne (persönliche) Rechtschaffenheit, und so stehen denn die amerikanischen Kaufleute in dem üblen Rufe, durch das Recht geschützt zu betrügen.“
Ein Jahr Papst Leo XIV.: Freundlich-lächelnd, konservativ, ängstlich
Ein Jahr Papst Leo XIV. am 8.5.2026: Dieser Papst mag für weltpolitische Fragen, sozusagen nach außen, gewisse Sympathien der Nachdenklichen wecken. Innenpolitisch, also für die innere Gestalt der römisch – katholischen Kirche ist dieser Papst ein Konservativer, er ist überhaupt nicht interessiert, diese Kirche, über die er als unfehlbarer Papst herrscht, alsbald grundlegenden Reformationen (nicht oberflächlichen Reförmchen) zuzuführen:
Die Liste der Forderungen ist lang und seit mindestens 70 Jahren permanent von sehr reflektierten Theologen vorgebracht.
Martin Heidegger vor 50 Jahren gestorben: Und seine Philosophie? Eher tot als lebendig!
Anläßlich des 50. Todestages des POhilosophen Martin Heidegger am 26. Mai 2026 sollte beachtet werden: Die immer wiederkehrende, stereotype „allgemeine“ Einschätzung Heideggers als eines „Philosophen von Weltrang“ wird man neu bestimmen müssen … und als globale „Ehrenbezeichnung“ wohl beiseite legen: Und das sind die grundlegenden Perspektiven zum 50. Todestag Martin Heideggers: Sein Werk muss weitererforscht werden, es ist aber für die vielen großen Probleme der Gegenwart irrelevant, nicht weiterführend, kurz: nicht hilfreich. Das gilt für die LeserInnen seiner Werke, es sei denn man will In der reflektieren Ablehnung Heideggers auf eigene Gedanken der Kritik kommen…Hinsichtlich der „kulturellen Wende nach rechtsextrem“in Europa heute muss genau beachtet werden, wie sich die Rechtsextremen und ihre Politiker des Werkes Heideggers bedienen. Verführerisch in Richtung rechtsextrem sind zentrale Aspekte des Werkes Heideggers allemal…
Papst Leo XIV.: Künder des Friedens und der rückständigen Moral. Von Michael Meier, Zürich.
Innerhalb des ersten Jahres hat Leo verschiedene Rollenbilder bedient: Vom Anti-Trump und Friedenspapst bis zum Befreiungstheologen. Jeder Papst ist eine Projektionsfläche und sein Image wird von den Wünschen der Gläubigen und der Öffentlichkeit geformt. All die Leo zugeschriebenen Bilder dürfen indes nicht darüber hinwegtäuschen dass er, der mit 22 Jahren in den Orden der Augustiner eintrat, ein Kirchenmann mit theologisch strikt konservativen Positionen ist. Fast schon mantraartig beruft sich der Augustiner auf den Heiligen Augustin als grosses Vorbild für unsere Zeit und hat bereits dessen symbolisches Grab im nordafrikanischen Annaba (ehemals Hippo) besucht. Tatsächlich ähnelt Leo von allen seinen Vorgängern Johannes Paul II. am meisten: Wie dieser ist er politisch und sozialethisch offen, in der Lehre aber nicht kompromissbereit.
Ein Jahr Papst Leo XIV: Theologisch konservativ, kein Reformer, Stillstand in der katholischen Kirche
Anläßlich einJahr Papst Leo XIV am 8.Mai: Niemand darf ernsthaft behaupten, Papst Leo XIV. sei irgendwie ein Papst der Reformer und Reformen, die den Namen verdienen. Er ist theologisch konservativ, auch theologisch schüchtern und ängstlich und .. politisch manchmal etwas mutig, ein Mut, den er dann aber im Falle seiner TRUMP/USA Kritik wieder relativiert.
Wie weit dieses konservative Verhalten mit der absoluten Vorliebe des Papstes für (das poetische fromme Frühwerk des heiligen) Augustinus („Confessiones“) zu tun hat, darauf haben wir aufmerksam gemacht. Der späte sture, verbissene, Gegner vernichtende, kurz der unsympathische Augustin, vor allem dessen Ideologie der Erbsünde, wird von Leo verschwiegen.
Unsere Aufstellung anläßlich „ein Jahr Papst Leo“ konzentriert sich auf theologische Aussagen, wobei man theologische Überzeugungen und politische/ökonomische Präferenzen auch bei Päpsten niemals trennen darf.
Man müßte eine lange Liste des prinzipiellen theologischen Stillstands unter Papst Leo anführen: Nur einige Beispiele für diesen üblichen, von Angst bestimmten und von Klerus-Herrschaft bestimmten Stillstand im Katholizismus:
Nichts Neues in der Ökumene mit Protestanten
Nichts Neues zur Aufhebung des Zwangszölibates
Absolut nichts Neues zur Zulassung von Frauen zum DiakonInnen und Priesteramt, auf diese Weise begibt sich die Papstkirche in eine Art Verachtung von gebildeten Frauen und Männern weltweit.
Kann ein Papst in seiner Allmacht machen, nur führt er damit die Kirche weiter ins Getto…Selbst wenn noch Millionen Katholiken in Afrikas Diktaturen ihm als Führer zujubeln…
Die „Erklärung der Menschenrechte“ (1948) gehört zum Glaubensbekenntnis der Christen!
Das ZIEL dieses Vorschlags ist: Die „Erklärung der Menschenrechte“ als „Orientierung für die Praxis der Christen“ in ein christliches Glaubensbekenntnis einzufügen. Dabei wird das Bekenntnis, auf eine göttliche Wirklichkeit und auf Jesus bezogen, selbstverständlich neu formuliert werden müssen. Ein Beispiel ist das Glaubensbekenntnis der niederländischen Remonstranten – Kirche aus dem Jahr 2006. (
Papst Leo in Algerien: Über Augustinus nur die halbe Wahrheit
In höchsten Tönen preist Papst Leo abermals den heiligen Augustinus als eine für „uns“ heute relevante Gestalt, er sei Brückenbauer, er habe das Streben nach Gemeinschaft gefördert, habe den Respekt unter den Völkern trotz aller Unterschiede gelobt und geliebt und so weiter. Papst Leo kennt offenbar nicht die vielen richtigen kritischen theologischen und historischen Forschungen über den gestrengen Bischof von Hippo. Oder der Papst will die Leute … besänftigen, fast hätte ich geschrieben, in die Irre führen.
Papst Leo XIV. hat im Laufe seiner Reise nach Algerien Lobeshymnen auf Bischof Augustinus angestimmt. Sie sind aber kritisch gesehen falsch. Es gibt nämlich den kämpferischen, gar nicht dialogbereiten, sehr eigensinnigen und gegen seine theologischen Feinde äußerst kämpferischen Bischof Augustinus. Es gibt den Augustinus einer rigorosen, mit Jesus von Nazareth kaum noch vermittelbaren Gnadenlehre: Nach der nur wenige Erwählte gerettet werden. In dem Zusammenhang entwickelt der alte Bischof von Hippo die theologische Ideologie der Erbsünde.
Wenn politische Regression unser Leben bedroht
Regression ist erstens eine krankhafte Verirrung des einzelnen Menschen: „Regression psychoanalytisch betrachtet, bezeichnet einen Vorgang, in dem ein Individuum oder eine Gruppe ein schon erreichtes psychisches Struktur – und Funktionsniveau verlässt und zu einem früheren, und /oder niedriger strukturierten Niveau des Denkens, Fühlens und Handelns zurückkehrt.“ (Rachel Jaeggi). Nebenbei: Es gibt allerdings auch gelegentlich die kurzfristige, etwa die spielerisch ausgelebte und gestaltete Regression, etwa, wenn Erwachsene ihre Kindheit nachspielen… Darum geht es hier nicht.
Regression ist auch politisch das bewusste Abdriften in unvernünftigere, längst überwundene und eher offiziell minderwertig eingeschätzte Formen der Lebensgestaltung, des Zusammenlebens, der Gesetze, der internationalen Kooperationen usw.
Politiker und die ihnen folgenden Wähler handeln im Sinne der Regression, etwa in der MAGA-Bewegung der USA, für den autoritären Staat der Weißen in einem System, das nur noch den Namen Demokratie hat. Regression ist, etwa in den USA, unter den Bewohnern auch der Verzicht auf immer mühsames kritisches Nachdenken über eine bessere, gerechtere Zukunft für alle Menschen.
Aktualisiert am 6. Juli 2026 durch cm
